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Das Iftar nach Sonnenuntergang in Lübeck – FORUM

In Lübeck leben etwa 65.000 Menschen mit Migrationshintergrund aus 170 verschiedenen Ländern, darunter schätzungsweise 15.000 Musliminnen und Muslime. Christen, Muslime, Juden, Buddhisten, Atheisten und viele andere Glaubensgemeinschaften leben hier zusammen. Das Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck wurde im Jahr 2006 durch einen Beschluss der Bürgerschaft als offizielle Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten gegründet. Der Vorstandsvorsitzende des FORUMS, Aydin Candan, der Beauftragte für Antisemitismusbekämpfung, interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben, Spyridon Aslanidis, sowie die Vorstandsmitglieder Meltem Gürsoy, İlham Darouich und Evans Gumbe folgten gerne der Einladung zum gemeinsamen Ramadan-Iftar, das vom Stadtpräsidenten Henning Schumann, dem Bürgermeister Jan Lindenau und dem Vorsitzenden des SCHURA SH e. V., Fatih Mutlu, organisiert wurde. Aydin Candan, selbst ein Seyyid, betonte die Bedeutung des Iftar: “Iftar und seine soziokulturellen Traditionen wurden im Jahr 2023 auf Antrag von Aserbaidschan, Iran, der Türkei und Usbekistan in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Heute hier dabei zu sein, ist für uns eine große Freude und Ehre!” Der neunte Monat des islamischen Kalenders ist der Ramadan, der Fastenmonat der muslimischen Welt. In diesem Jahr beginnt der Ramadan am 1. März und endet am 29. März. Während des Ramadan fasten Muslime täglich vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang. In dieser Zeit verzichten sie auf Essen und Trinken und bemühen sich um ein besonders bewusstes und moralisches Verhalten. Das Fest des Fastenbrechens (Eid-ul-Fitr) wird am 30. März 2025 gefeiert. Der Festtag beginnt traditionell mit dem gemeinschaftlichen Festtagsgebet (Eid-Gebet) in der Moschee. Der orthodoxe Christ Spyridon Aslanidis kennt die Fastenzeit vor Ostern als eine Zeit der Reinigung, der inneren Einkehr und der Entbehrung: “Ich freue mich sehr, heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden hier zu sein. Wir praktizieren interreligiöses und interkulturelles Zusammenleben – wir leben, was wir predigen.” Gleichzeitig betonte er, dass dieser Moment für ihn persönlich eine besondere Bedeutung hat: “Zur Vorbereitung auf Ostern faste ich ebenfalls – in dieser Zeit verzichte ich auf tierische Produkte sowie auf Alkohol.” Das FORUM ist überzeugt, dass solche Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben in Deutschland leisten. Zum Sonnenuntergang standen die Speisen bereits auf dem Tisch. Die Vertreter des FORUMS beschrieben die spirituelle Atmosphäre des Iftar mit folgenden Worten: “Die wartenden Speisen singen Gottes Lob in ihrer stummen Sprache – bis der Moment des Fastenbrechens gekommen ist. Zunächst isst man eine ungerade Anzahl von Datteln.” Abschließend fügten sie hinzu: “Das Iftar verbindet nicht nur Musliminnen und Muslime untereinander, sondern schlägt auch eine Brücke zu Menschen anderer Glaubensrichtungen – und auch zu jenen, die nicht glauben.” Runterladen

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Wir lehnen diese gefährlichen Spaltungsversuche entschieden ab! Die Gesellschaft ist der Spiegel der Parteien!

Die Menschen beobachten genau, wer was tut und was beabsichtigt wird, und ziehen bei den Wahlen ihre Konsequenzen. Doch die Kleine Anfrage des CDU-Fraktionsmitglieds Zander an den Lübecker Hauptausschuss zielte in den vergangenen Tagen nicht nur auf eine bestimmte Personengruppe ab, sondern entwickelte sich zu einer Initiative, die den gesellschaftlichen Frieden ernsthaft bedroht.       Die entscheidende Frage ist: Handelt es sich hierbei um Zanders persönliche Meinung? Ist es die offizielle Position der CDU-Fraktion? Oder betrifft es die gesamte Lübecker CDU? Die CDU ist in der Pflicht, hierzu eine klare und transparente Antwort zu geben!       Obwohl unser Name nicht explizit auf der Liste genannt wurde, haben wir uns als Lübecker Forum für Migrant:innen aktiv an allen Veranstaltungen beteiligt, die dem Schutz unserer Demokratie und demokratischen Werte sowie der Stärkung einer offenen Gesellschaft und eines solidarischen Zusammenlebens dienen und wir werden dies auch weiterhin tun.       Der Vorstandsvorsitzende des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck erklärt dazu: „Doch wir stellen fest, dass gezielte Angriffe auf zivilgesellschaftliche Organisationen, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, Zwietracht in der Gesellschaft säen und eine ausgrenzende Mentalität fördern sollen. Solche Spaltungsversuche sind gefährlich, verursachen irreparablen Schaden und sind absolut inakzeptabel!“       In einer Demokratie hat jeder das Recht, Fragen zu stellen. Doch dieses Recht zu missbrauchen, um zivil gesellschaftliche Organisationen, die Teil des gesellschaftlichen Lebens sind, zu diffamieren, sie als problematisch oder gar kriminell darzustellen und ihr demokratisches Engagement in Frage zu stellen, ist ein klarer Angriff auf die demokratische Grundordnung!       Als Lübecker Forum für Migrant:innen werden wir weiterhin entschlossen für unsere demokratischen Werte eintreten und uns gegen jegliche Versuche der Spaltung und Ausgrenzung stellen.       Menschen mit Migrationsbiografie sind ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft! Die Zeit, in der repressive und diskriminierende politische Strategien Erfolg hatten, ist vorbei. Wir stehen an der Seite aller Gruppen und Vereine, die sich für ein solidarisches Zusammenleben sowie für die Stärkung des gesellschaftlichen Friedens und der Demokratie einsetzen. Niemand ist in diesem Kampf allein! Wir werden niemals aufhören, uns für sozialen Frieden, eine Kultur des Miteinanders und demokratische Werte einzusetzen! Runterladen

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Forum für Migrant:innen am 8. März, Internationalen Frauentag: Gleiche Rechte und Chancen für alle Frauen – jetzt handeln!

Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) betont das Lübecker Forum für Migrant:innen die grundlegende Bedeutung der Gleichberechtigung aller Frauen, unabhängig von Herkunft, Sprache und sozialem Status. „Frauen mit Migrationshintergrund leisten Großes für unsere Gesellschaft, sei es im Berufsleben, in der Familie oder durch ehrenamtliches Engagement. Aufgrund struktureller Diskriminierung, fehlender Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und Arbeitsmarkt sowie traditioneller Rollenklischees bleiben sie jedoch häufig benachteiligt“, sagt Meltem Gürsoy, Vorstandsmitglied des Forum für Migrant:innen. Das Forum fordert daher konkrete Schritte zur Gewährleistung der Chancengleichheit: • Um die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, müssen bessere Bildungs- und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden. • Kultursensible Beratungsstellen und Schutzhäuser sollten gestärkt werden, um Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, Unterstützung bieten zu können. • Die politische und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund soll gefördert werden, damit sie einen gesellschaftlichen Beitrag leisten können. „Die Gleichberechtigung der Frau darf keine Frage der Herkunft oder des Status sein. Wir müssen allen Frauen die gleichen Chancen geben, ihr Potenzial zu entfalten und ein Leben zu führen, in dem sie frei über ihr eigenes Schicksal bestimmen können“, sagt Ilham Darouich, Gleichstellungsbeauftragte und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forum für Migrant:innen. Anlässlich des Internationalen Frauentags ruft das Lübecker Forum gür Migrant:innen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, eine gerechte Zukunft für alle Frauen aufzubauen. Runterladen

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Stellungnahme des Vorstandes des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck

Die zum 1. Mai in Schleswig-Holstein geplante Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete lehnen wir entschieden ab. Diese Maßnahme verstößt gegen grundlegende Menschenrechte, grenzt Geflüchtete aus, schränkt ihre wirtschaftliche Freiheit ein und führt zu gesellschaftlicher Stigmatisierung. Ein System, das den Zugang zu Sozialleistungen erschwert, bürokratische Hürden erhöht und die Verwaltung unnötig belastet, ist für uns inakzeptabel. Die Bezahlkarte nimmt Geflüchtete ihre individuelle Entscheidungsfreiheit, indem sie ihre Einkäufe auf bestimmte Geschäfte und Warengruppen beschränkt. Dies stellt eine Einschränkung ihrer Grundrechte dar. Zudem bringt diese Regelung zahlreiche praktische Probleme im Alltag mit sich: In Geschäften, die die Karte nicht akzeptieren, können Geflüchtete keine Einkäufe tätigen. Flohmärkte, kleine Läden und unabhängige Händler werden ausgeschlossen – mit negativen Folgen nicht nur für Geflüchtete, sondern auch für die lokale Wirtschaft. Noch problematischer ist, dass diese Maßnahme Geflüchtete in ein stigmatisierendes und ausgrenzendes System drängt. Die Bezahlkarte isoliert sie wirtschaftlich vom Rest der Gesellschaft und stellt ein großes Hindernis für ihre soziale Integration dar. Das bestehende Sozialhilfesystem hat sich über Jahre hinweg bewährt und wesentlich zur gesellschaftlichen Integration von Geflüchtete beigetragen. Nun droht dieser Fortschritt durch eine diskriminierende Verordnung zunichtegemacht zu werden. Als Forum für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck fordern wir die sofortige Überprüfung und Rücknahme dieser mit der Menschenwürde unvereinbaren Maßnahme. Diese Praxis ist weder ethisch vertretbar noch nachhaltig. Geflüchtete sind ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und verdienen Respekt sowie Gleichbehandlung. Wir fordern die Landesregierung und die zuständigen Behörden auf, diese diskriminierende Regelung zurückzunehmen und stattdessen gerechte, menschenrechtskonforme Lösungen zu entwickeln, die allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen. Dafür werden wir uns weiter einsetzen und als Interessenvertretung Informationen zur Verfügung stellen. Runterladen

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Gehen wir wählen und machen unsere Stimme hörbar!

Aydın Candan, Vorstandsvorsitzender des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck, ruft alle Wahlberechtigten – mit und ohne Migrationsgeschichte – dazu auf, bei der Bundestagswahl am 23. Februar ihre Stimme abzugeben! „Diese Wahl ist nicht nur eine persönliche Bürgerpflicht – sie ist auch eine Chance, Demokratie, Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv zu verteidigen!“ so Candan. In Lübeck leben 64.000 Menschen mit Migrationsgeschichte aus 169 verschiedenen Ländern, und mehr als die Hälfte von ihnen ist wahlberechtigt. „Doch ohne den Gang zur Wahlurne bleibt unsere Stimme ungehört! Eine starke gesellschaftliche Vertretung ist nur möglich, wenn wir unser demokratisches Recht nutzen und wählen gehen. Lassen Sie uns wählen gehen, um unsere Rechte zu schützen und für eine gerechte, gleichberechtigte Gesellschaft einzutreten!“  „Wir dürfen nicht schweigen gegenüber Parteien, die unsere gemeinsamen Werte untergraben, Spaltung und Diskriminierung schüren und eine feindliche Migrationspolitik verfolgen! Unser Ziel ist eine gerechte, friedliche und solidarische Gesellschaft.“ sagt er weiter. Um auf diese Wahl aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig wählen gehen ist, hat das Forum für Migrant:innen der Hansestadt Lübeck sich u.a. bei der Plakataktion der Partnerschaft für Demokratie Lübeck, in welcher das Forum Bündnispartner ist, beteiligt.  „Lassen Sie uns mit unserer Stimme ein unmissverständliches Zeichen setzen – für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt! Jede Stimme zählt. Jede Stimme gestaltet die Zukunft! Denn diese Wahl betrifft nicht nur uns, sondern auch unsere Kinder und zukünftige Generationen. Nutzen wir diese historische Chance, um gemeinsam für eine stärkere, gerechtere und inklusivere Gesellschaft einzutreten!“  Am 23. Februar: Wählen gehen, Demokratie verteidigen, Zukunft gestalten! Runterladen

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Forum für Migrant:innen ruft zur Teilnahme an Mahnwache am 8.2.2025 gegen Rechts auf!

 „In Zeiten, in denen demokratische Werte und Grundprinzipien zunehmend unter Druck geraten, müssen wir als Gesellschaft entschlossen zusammenstehen und ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit setzen“, erklärt Aydin Candan, Vorstandsvorsitzender des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck. Der erstarkende Einfluss rechtsextremer Ideologien auf unsere Gesellschaft erfordert eine entschiedene und gemeinschaftliche Gegenwehr. Eine offene, menschenwürdige und solidarische Gesellschaft kann nur bestehen, wenn wir uns aktiv für sie einsetzen. Aus diesem Grund unterstützt das Forum für Migrant:innen in Lübeck die Mahnwache, die am 8. Februar 2025 um 15 Uhr auf dem Lübecker Rathausmarkt stattfinden wird.  „Wir danken den Initiator:innen dieser wichtigen Veranstaltung und werden als Interessenvertretung der Lübecker:innen mit Migrationsgeschichte selbstverständlich vor Ort sein“, betont Candan. „Wir verurteilen jede Form von Hass und menschenverachtendem Gedankengut, dass an die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte erinnert. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ist ein kostbares Gut, dass es zu verteidigen gilt. Deshalb rufen wir alle Lübecker:innen dazu auf, Haltung zu zeigen und aktiv gegen rechtsextreme Tendenzen einzutreten – für Toleranz, Vielfalt und den Schutz unserer Demokratie.“ Runterladen

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Absage der Podiumsdiskussion „Lübeck ist weltoffen“

Das Forum für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck sowie sein Kooperationspartner Sprungtuch e.V. bedauern, die für den 4. Februar 2025 geplante Podiumsdiskussion „Lübeck ist weltoffen“ aus Sicherheitsgründen absagen zu müssen. Die Veranstaltung sollte als Plattform für den Austausch zwischen den Bundestagskandidat:innen und der Lübecker Stadtgesellschaft dienen, insbesondere im Hinblick auf Themen wie Bildung und Arbeit, Wohnen, Teilhabe, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.  „Die Sicherheit aller Teilnehmenden hat für uns oberste Priorität. Daher sehen wir uns gezwungen, die Veranstaltung abzusagen. Wir prüfen derzeit alternative Formate, um den wichtigen Dialog dennoch zu ermöglichen.“ so Aydin Candan, Vorstandsvorsitzender des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck.  Die Veranstaltenden danken allen Interessierten für ihr Verständnis und ihr Engagement für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Runterladen

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Demokratie lebt vom Mitmachen: Bundestagswahl 2025 und Podiumsschnack in Lübeck

Am 23. Februar 2025 ist es so weit: Deutschland wählt einen neuen Bundestag. Diese Wahl entscheidet über die politische Zukunft unseres Landes – sie bestimmt, welche Parteien und Vertreter:innen die kommenden Jahre maßgeblich gestalten werden. Um den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen, lädt das Forum für Migrant:innen in Kooperation mit Sprungtuch e.V./Projekt FLOW 4.0 am 4. Februar 2025 zum Podiumsschnack ins Haus Eden ein. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Partnerschaft für Demokratie Lübeck.  Das Forum ist die offizielle Interessensvertretung aller Lübecker:innen mit Migrationsgeschichte und repräsentiert damit rund 30 % der Lübecker:innen. Von diesen sind 20 % wahlberechtigt – ein bedeutender Anteil, der aktiv zur demokratischen Willensbildung beitragen kann und sollte.  Alle Direktkandidat:innen Lübecks wurden eingeladen, um mit den Teilnehmenden über zentrale gesellschaftliche Themen, wie bspw. Bildung und Arbeit, Wohnen, Teilhabe, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, zu diskutieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und Ihre Anliegen zu äußern! Denn Demokratie lebt vom Mitmachen – und jede Stimme zählt.  Wann: Dienstag, 04. Februar 2025, 18:00–20:00 Uhr Wo: Haus Eden, Königstraße 25, 23552 Lübeck  Setzen Sie ein Zeichen für Demokratie und bringen Sie sich aktiv ein – Ihre Stimme am 23.02.2025 entscheidet! Runterladen

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Pressemitteilung des FORUMs zum Holocaust-Gedenktag 2025

„Das FORUM für Migrant:innen als die Interessenvertretung für rund 64.000 Menschen aus 169 Ländern der Welt in der Hansestadt Lübeck tritt entschieden gegen Rechts- und Linksradikalen und gegen Antisemitismus ein. „Während Elon Musk meint, dass Rechtsradikale für eine großartige Zukunft für Deutschland kämpfen“,so Aydin Candan, Vorsitzender des Forumsvorstands,„sollen wir an Tagen wie heute nicht vergessen,  was sie für Verbrechen begangen haben.“ Die antisemitischen Straftaten in Deutschland nehmen stetig zu. „Dass Jüdinnen und Juden wieder  Angst in Deutschland haben, dass sie sich Sorgen um ihre Kinder machen,  ist unerträglich“, hältSpyridon Aslanidis, Beauftragter des Forums gegen Antisemitismus, für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben fest. „Wir müssen mehr Engagement am Tage bringen, bevor es zu spät ist.“ Das FORUM unterstützt die gemeinsame Aktion des Willy Brandt Hauses mit dem Theater Lübeck am Holocaust-Gedenktag, (27. Januar 2025)  zur Errinerung an Mieczysław Weinberg (1919-1996), der als einziges Mitglied seiner Familie den Holocaust und die antisemitischen Verbrechen des Stalinismus überlebt hat, als auch den ökomenischen Gottesdienst im Lubecker Dom. Der Beauftragte Aslanidis nimmt teil und vertritt das  FORUM dabei. Runterladen

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Pressemitteilung: Erinnerung und Solidarität – 29 Jahre nach dem Brandanschlag in der Hafenstraße

Am 18. Januar 1996 wurde Lübeck von einem erschütternden Ereignis getroffen: In den frühen Morgenstunden brannte ein Haus in der Hafenstraße 52, in welchem Asylbewerber:innen Schutz gefunden hatten, nieder. Sieben Kinder und drei Erwachsene verloren bei diesem rassistisch motivierten Brandanschlag ihr Leben. 38 Menschen wurden verletzt. Dieses Verbrechen hinterließ eine tiefe Wunde, die bis heute nachwirkt, und erinnert uns an die Notwendigkeit, Rassismus und rechte Gewalt entschieden entgegenzutreten. Auch in diesem Jahr wird u.a. mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer dieses schrecklichen Anschlags erinnert. Sie findet am 18. Januar 2025 um 14:00 Uhr am Denkmal in der Hafenstraße statt. Das Forum für Migrant:innen nimmt an der Veranstaltung teil, um gemeinsam der Opfer zu gedenken und ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts zu setzen. „Wir sprechen den Organisator:innen der jährlichen Gedenkveranstaltung, der ‚Initiative Hafenstr. ´96‘, unseren tiefsten Dank aus. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass die Erinnerung an dieses tragische Ereignis wachgehalten wird und die Gesellschaft sich ihrer Verantwortung stellt. Solche Veranstaltungen sind unverzichtbar, um der Opfer zu gedenken, den Schmerz der Überlebenden anzuerkennen und für eine Zukunft ohne Hass und Diskriminierung einzutreten“ so Chiedu Uzonwanne, Vorstandsmitglied und Beauftragter für Beratung Neuzugewanderter. „Wir rufen alle Menschen auf, sich der Gedenkveranstaltung anzuschließen und ein starkes Zeichen für eine friedliche, bunte und solidarische Gesellschaft zu setzen. Die Erinnerung an die Opfer ist nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch ein Aufruf, weiterhin wachsam zu sein und für Respekt und Menschlichkeit einzutreten. Lübeck bleibt eine Stadt der Vielfalt und des friedlichen Miteinanders. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass dies auch in Zukunft so bleibt!“ ergänzt Evans Gumbe, 2. stellvertretender Vorsitzender und Beauftragter für Antirassismus. Das weitere Gedenkprogramm: Schauspiel Hafenstraße 17. Januar 2025 20:00 Uhr | Theater Lübeck Gedenken Hafenstraße’96 18. Januar 2025 14:00 Uhr | Gedenkort Hafenstraße Webdokumentation „Gegen uns“ 24. Januar 2025 19:00 Uhr | Hansemuseum – Saal Beichthaus Schauspiel Hafenstraße – Schulvorstellung 25. Februar 2025 11:00 Uhr | Theater Lübeck Runterladen

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Das Forum für Migrant:innen erinnert an die Reichspogromnacht 1938

Vor über 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten Synagogen und weitere jüdische Einrichtungen im gesamten Deutschen Reich. In direkten und gezielten Gewaltaktionen des nationalsozialistischen Regimes wurden Menschen getötet, gedemütigt, verhaftet, misshandelt und vergewaltigt – Geschäfte und Wohnungen, die Lebensgrundlage der Menschen, demoliert und zerstört. Dies war der Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums – der Anfang des Holocaust. „Kein Mensch darf wegen seiner Religion, seiner Herkunft, seines Aussehens, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung* oder seiner Meinung, angefeindet und gar misshandelt oder getötet werden. Hass, Hetze und jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, durch den Staat oder durch Teile der Zivilgesellschaft, sind auf Schärfste zu verurteilen!“ so Chiedu Uzonwanne, 1. Beisitzer im Vorstand des Forums und zuständig für den Schwerpunkt ‚ Strategien gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit & Diskriminierung‘. „Erinnern heißt nicht zu Vergessen!“, sagt Aydin Candan, 1. Vorsitzender des Forums für Migrant:innen. „Wir müssen den Mut sowie unsere ganze Kraft aufbringen, damit so etwas nie wieder geschieht.“ Der 9. November ist gleichzeitig der 33. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer – ein Tag der Freiheit, Demokratie und Hoffnung. „Der 9. November mahnt uns, dass Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und ein Leben in Sicherheit und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Wir alle müssen hierfür Verantwortung übernehmen.“ so abschließend Chiedu Uzonwanne. Im Gedenken an alle Opfer der Reichspogromnacht! *Aufzählung nicht abschließend Runterladen

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Wir sind dabei! Demo ‚Stoppt die Kostenexplosion‘ am 24.10.2022

Steigende Preise treffen die Schwächsten: Hierzu zählen auch viele Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund. Wie aus dem Armutsbericht 2022 des Paritätischen Gesamtverbands hervorgeht, sind Menschen mit Migrationshintergrund, neben anderen Genannten, überdurchschnittlich oft von Armut betroffen (Quelle: broschuere_armutsbericht-2022_web.pdf (der-paritaetische.de)). Sie leben und arbeiten mitunter in prekären Verhältnissen, Sozialleistungen ermöglichten schon vor dem Anstieg der Inflation kein Leben oberhalb des Existenzminimums. Entsprechend sind die Preissteigerungen, insbesondere bei Lebensmitteln, für viele existenzbedrohend. Einige Geflüchtete haben, aufgrund von Arbeitsverboten o.ä., zudem keine Möglichkeit dagegen etwas zu unternehmen. Daher ruft der Vorstand des Forums zur Teilnahme an oben stehender Demonstration, am 24.10.2022, auf! Die Teilnahme an der Demo von Gewerkschaften und demokratischen Lübecker:innen ist das passende Mittel der Wahl, um Forderungen zu unterstreichen! Runterladen

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