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Solidarität mit Protestierenden für Frauen- und Menschenrechte

In Teheran, im Iran, ist am 13.September eine 22-jährige Frau von der ‚Sittenpolizei‘ festgenommen worden, weil sie das Kopftuch nicht ‚korrekt‘ getragen hat. Mahsa Amini wurde brutal geschlagen, als sie in das Vozara-Gefängnis in Teheran gebracht wurde. Kurz darauf musste sie ins Krankenhaus gebracht werden, weil sie ins Koma fiel. Nach drei Tagen verstarb Amini. Seit nunmehr einem Monat gehen im Iran tausende Menschen auf die Straße, um gegen die Regierung sowie für Frauen- und Menschenrechte zu protestieren. Hierbei riskieren die Protestierenden ihr Leben – Menschenrechtsorganisationen sprechen zahlreichen Toten, brutalem und willkürlichem Vorgehen der Sicherheitskräfte, Vergewaltigungen, Misshandlungen, Verhaftungen uvm. Weltweit finden seit Beginn der Proteste regelmäßig Kundgebungen in Gedenken an die Toten sowie zur ideellen Unterstützung der Demonstrant:innen im Iran statt. In diesem Sinne hatten auch das Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck, Toranj Lübecker Kulturverein e.V. und die iranische Community in Lübeck, mit vielen weiteren Unterstützer:innen, zu einer Kundgebung am 27.09.2022 aufgerufen. Ca. 200 Teilnehmer:innen solidarisierten sich mit den Protestierenden im Iran. „Das Vorgehen des menschenverachtenden Mullah-Regimes verurteilen wir aufs Schärfste!“ so Aydin Candan, Vorstandsvorsitzender des Forums. „Wir stehen an der Seite der mutigen Iraner:innen, die für Selbstbestimmung, Frauen- und Menschenrechte kämpfen!“ Die Kundgebung wurde musikalisch, mit iranischen und kurdischen Liedern, begleitet. Auch war die Parole ‚Frau, Leben, Freiheit‘ wiederholt mehrsprachig zu hören. Ein Ausspruch, der von Kurden seit Jahren im Einsatz für Frauenrechte benutzt wird. „Verbunden ist mit diesen Ausspruch die Haltung, dass die Welt nie in Frieden leben kann, wenn Frauen nicht die gleichen Rechte wie Männer haben!“ so Parva Soudikani, 1. stellv. Vorsitzende des Forums und Vorstandsvorsitzende bei Toranj Lübecker Kulturverein e.V. Auch in den kommenden Tagen bleiben viele Lübecker:innen aktiv – so findet am heutigen Tag, den 19.10.2022, eine weitere Aktion von Menschen mit iranischen Wurzeln sowie solidarischen Lübecker:innen – mit Unterstützung des Haus der Kulturen – statt. Um 18:00 Uhr wird vor dem Haus der Kulturen zur Solidaritätskundgebung aufgerufen. Am Samstag, den 22.10.2022, machen sich dann über 100 Lübecker:innen aus der iranischen Community auf den Weg zu einer großen Demo in Berlin unter dem Motto „The time has come – Freedom rally für Iran“. Parallel ruft das Lübecker Flüchtlingsforum in der Innenstadt zur Demo ‚Don’t forget Afghanistan‘ auf. „Selbstverständlich unterstützen wir, das Forum für Migrant:innen, auch diesen Aufruf. In vielen Ländern der Welt werden Menschen immer noch systematisch unterdrückt und müssen im Einsatz für Ihre Rechte um ihr Leben bangen. Wir sollten dieses Leid, ein Leben in Angst und Unterdrückung zu führen – egal in welchem Teil dieser Erde – niemals vergessen!“ so Parva Soudikani. Kommenden Freitag, den 28.10.2022 um 16 Uhr, findet dann in der Innenstadt erneut eine Solidaritätskundgebung für die Menschen im Iran, organisiert von der iranischen Community in Lübeck, statt. „Wir danken allen Aktiven für Ihr Engagement und Ihren Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.“ so abschließend Ilham Darouich, 2. stellv. Vorsitzende des Forums für Migrant:innen. Runterladen

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Nachholtermin: 2. Veranstaltung der Reihe „Theater und Literatur – gemeinsame interkulturelle Betrachtung von Vielfalt“

Unter dem Titel „Meine Identität- die Vielfalt meiner Namen, Lebensorte und -aufgaben“ begeben wir uns gemeinsam auf die Reise zu Fragen unserer Identität und Rollen in Familie und Gesellschaft anhand der Person und des Exil-erfahrenen Politikers Willy Brandt. Was macht unsere Identität aus? Welche Rollen haben wir an verschiedenen Orten angenommen? Wir betrachten sowohl die Geschichte Willy Brandts als auch uns selbst und unsere eigenen Erfahrungen. Wir freuen uns auf einen spannenden, moderierten Austausch mit Euch/Ihnen! Es handelt sich um eine Veranstaltung des Forums für Migrant:innen in der Hansestadt Lübeck in Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus und Sprungtuch e.V./Projekt FLOW 4.0. Das Projekt wird im Rahmen der Maßnahmen für Teilhabe und Zusammenhalt vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig- Holstein gefördert. Runterladen

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Spendenaufruf #LübeckForUkraine

Das Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck sammelt Spenden für: Spendenkonto zur AktionEmpfänger: Forum für Migrantinnen und MigrantenIBAN: DE19 2305 0101 0160 6046 17Kreditinstitut: Sparkasse zu LübeckVerwendungszweck: LübeckForUkraine Runterladen

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Solidarität mit der Ukraine – Spendenaufruf #LübeckForUkraine

Mit Pressemitteilung vom 01.03.2022 hat der Vorstand des Forums für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck bereits seine vollste Solidarität mit der Ukraine sowie allen Betroffenen bekundet und den völkerrechtwidrigen Angriff verurteilt. „Wir sind alle zutiefst erschüttert!“ sagt Spyridon Aslanidis, Vorstandsvorsitzender des Forums. Heute haben Vertreter:innen des Vorstands eine erste umfangreiche Sachspende, unter dem Leitsatz #LübeckForUkraine, mit Babynahrung, Hygieneartikeln uvm. an eine, dem Vorstand bekannte private Initiative, übergeben. „Bei der Übergabe wurde uns das große Leid, dass sowohl in der Ukraine als auch in den Grenzregionen herrscht, noch mehr bewusst“ ergänzt Spyridon Aslanidis. „Die Hilfslieferung, welche für morgen geplant war, wird bereits heute Nacht nach Rumänien transportiert, um Verletzte an der Grenze zu versorgen. Die Initiatoren haben Anrufe von vor Ort lebenden Freunden und Bekannten erhalten, mit der Information, dass bereits jetzt keine Schmerzmittel und kein Verbandsmaterial mehr vorhanden sind.“ berichtet Aydin Candan, 2. stellv. Vorsitzender des Forums. „Es ist schwer zu begreifen, was gerade passiert und es macht uns sprachlos! Um hier etwas Hilfestellung zu leisten, sind wir in eine nahe gelegene Apotheke gegangen und haben kurzfristig unsere Sachspende erweitert.“ Der Vorstand des Forums für Migrantinnen und Migranten möchte noch einmal ausdrücklich allen Engagierten in der Hansestadt Lübeck danken, die in kürzester Zeit umfangreiche Hilfsaktionen organisieren. „Das Engagement ist überwältigend.“ sagt Spyridon Aslanidis. „Auch freuen wir uns, dass die Hansestadt Lübeck seit gestern umfangreiche Informationen auf Ihrer Website bereit hält und u.a. das Engagement koordiniert.“   Bereits heute morgen hat der Vorstand entschieden sein Engagement auszuweiten und hierfür eigens ein Spendenkonto (DE19 2305 0101 0160 6046 17) eingerichtet. Zum Einen sollen mit den Geldern weitere Sachspenden, von dringend benötigten Hilfsmitteln, realisiert werden. Zum Anderen sollen neu in der Hansestadt Lübeck ankommende Schutzsuchende mit einem „Willkommenspaket/-tasche“ unterstützt werden. Das Paket soll sowohl wichtige Informationen, zur Orientierung in der Hansestadt Lübeck, als auch Produkte, die bei Ankunft benötigt werden (Hygieneartikel u.ä.), enthalten. „Besonders wichtig ist uns auch die Geste!“ erklärt Dalila Mecker, Vorstandsmitglied des Forums und zuständig für die Schwerpunkte Familie und Soziales.  „Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Lübecker Stadtgesellschaft mit den Menschen fühlt, sie willkommen heißt und sie unterstützt.“ Die Tasche wird selbstverständlich allen Neuzugewanderten zugänglich gemacht bzw. an geeigneter Stelle ausgehändigt. Dies werden, entsprechend der aktuellen Lage, vermutlich zu einem Großteil Ukrainer:innen sein, aber selbstverständlich gilt die Geste auch für alle anderen in Lübeck ankommenden Schutzsuchenden, aus allen Ländern dieser Welt. „Es sollte nicht zwischen Menschen und deren Leid, je nach Herkunft oder anderen Merkmalen, unterschieden werden. Alle Menschen sind gleich und haben immer, aber besonders in Krisensituationen, die für uns bis vor Kurzem noch geographisch in weiterer Ferne lagen, die Unterstützung der Gesellschaft verdient.“ Spenden werden ab sofort unter folgender Bankverbindung entgegen genommen: Spendenkonto zur AktionEmpfänger: Forum für Migrantinnen und MigrantenIBAN: DE19 2305 0101 0160 6046 17Kreditinstitut: Sparkasse zu LübeckVerwendungszweck: LübeckForUkraine Das Forum für Migrantinnen und Migranten ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Bitte wenden Sie sich hierzu, nach einer Spende, an die Geschäftsstelle des Forums für Migrantinnen und Migranten, Tel. (0451) 122 1219, E-Mail: forum.integration@luebeck.de Der Vorstand möchte sich in diesem Zusammenhang herzlich bei der Sparkasse zu Lübeck AG für die freundliche und kurzfristige Unterstützung bedanken. Weiterhin wird das Forum kurzfristig, zusammen mit seinem Kooperationspartner Sprungtuch e.V., Projekt FLOW 4.0, ein Lübecker Manifest entwerfen. Neben diesen beiden Akteur:innen können hier weitere Lübecker Träger, Initiativen u.ä. unterzeichnen und ihre Solidarität mit den Betroffenen bekunden. Runterladen

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