Anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) betont das Lübecker Forum für Migrant:innen die grundlegende Bedeutung der Gleichberechtigung aller Frauen, unabhängig von Herkunft, Sprache und sozialem Status.
„Frauen mit Migrationshintergrund leisten Großes für unsere Gesellschaft, sei es im Berufsleben, in der Familie oder durch ehrenamtliches Engagement. Aufgrund struktureller Diskriminierung, fehlender Zugangsmöglichkeiten zu Bildung und Arbeitsmarkt sowie traditioneller Rollenklischees bleiben sie jedoch häufig benachteiligt“, sagt Meltem Gürsoy, Vorstandsmitglied des Forum für Migrant:innen.
Das Forum fordert daher konkrete Schritte zur Gewährleistung der Chancengleichheit:
• Um die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen mit Migrationshintergrund zu erhöhen, müssen bessere Bildungs- und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden.
• Kultursensible Beratungsstellen und Schutzhäuser sollten gestärkt werden, um Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, Unterstützung bieten zu können.
• Die politische und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund soll gefördert werden, damit sie einen gesellschaftlichen Beitrag leisten können.
„Die Gleichberechtigung der Frau darf keine Frage der Herkunft oder des Status sein. Wir müssen allen Frauen die gleichen Chancen geben, ihr Potenzial zu entfalten und ein Leben zu führen, in dem sie frei über ihr eigenes Schicksal bestimmen können“, sagt Ilham Darouich, Gleichstellungsbeauftragte und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forum für Migrant:innen. Anlässlich des Internationalen Frauentags ruft das Lübecker Forum gür Migrant:innen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, eine gerechte Zukunft für alle Frauen aufzubauen.