Laufschrift

Pressemitteilung zum 'Internationalen Tag gegen Rassismus'

„Rassismus beginnt schon im Alltag in verschiedenen Situationen, irgendwo fällt ein herabwürdigender Spruch, anderswo werden Menschen aktiv ausgegrenzt oder erfahren Gewalt, die sogar bis zum Mord führen kann“, so Aydin Candan,  2. stellvertretender Vorstand des Lübecker Forums, anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Rassismus: „Keine einzige rassistische Ausdrucksform ist für uns akzeptabel“.

Wir möchten uns als Lübecker Forum für Migrantinnen und Migranten im gesamten Stadtgebiet und im Land dafür stark machen, eine faire und bunte Gesellschaft zu integrieren. Dazu möchten wir am heutigen Tag an alle Opfer denken, die schon einmal rassistische Gewalt erlebt haben. Wir akzeptieren keine einzige Form des rassistischen Ausdrucks!

Es steht schon in unserem Grundgesetz (Artikel 3 Absatz 3) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Und so möchten wir auch allen Menschen begegnen.  Jeder ist in erster Linie ein Mensch. Gemeinsam zeigt das Forum Gesicht gegen Rassismus.

Das Forum fühlt sich seit der Gründung in 2007 den Grundwerten: Toleranz, Gleichheit, Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit verpflichtet. „Jeder der für eine vielfältige Gesellschaft steht,  ist bei uns herzlich Willkommen. So werden wir in Zukunft weiterhin darauf hinarbeiten, ein friedliches Miteinander zu kreieren“  unterstreicht Spyridon Aslanidis, Vorstandsvorsitzender des Forums.

 

*Der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März wurde von der UN Volksversammlung im Jahr 1966 im Rahmen eines Aufrufs zur Verstärkung der gemeinsamen Anstrengungen bei der Bekämpfung von Rassismus eingerichtet. Erinnert werden soll damit an den 21. März 1960. An diesem Tag wurden in Sharpeville (Südafrika) 69 Schwarze Protestierende von der Polizei erschossen, als sie gegen die rassistischen Apartheidsgesetze demonstrierten

Presse-Mitteilung zum 1. Deutscher Diversity-Tag am 11. Juni 2013 in Lübeck

Zum ersten Mal wurde in Deutschland der Diversity-Tag veranstaltet.

In Lübeck fand die erste Aktion in Schleswig-Holstein statt!

Unter dem Motto „Vielfalt unternehmen“ hatte der Verein Charta der Vielfalt e.V. zum Ersten Deutschen Diversity-Tag eingeladen. Die Website des Vereins http://www.charta-der-vielfalt.de spiegelt die rege Beteiligung der Betriebe und Vereine, Organisationen, Stiftungen und Verbände aus allen Bundesländern: es fanden zahlreiche Workshops, Konferenzen, kulturelle Aktionen statt, ein buntes Menü der Vielfalt in der Betriebskantine etc.

Auch das Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck fühlte sich angesprochen. 'Wirtschaft und Arbeitsmarkt' ist eines von acht Handlungsfeldern des Lübecker Integrationskonzeptes.

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Resolution „Kommunales Wahlrecht von Nicht-EU-BürgerInnen“ wurde in der Bürgerschaft beschlossen.

Die vom Forum eingebrachte Resolution „Kommunales Wahlrecht von Nicht-EU-BürgerInnen“ wurde als ein interfraktioneller Antrag in die Bürgerschaftssitzung am 31.01.2013 eingebracht und dort einstimmig beschlossen bei lediglich 5 Enthaltungen seitens der FDP.

Die Resolutionsvorlage

Die Entscheidung der Bürgerschaft

Resolution des Forums für MigrantInnen in der Hansestadt Lübeck zu NSU Aufarbeitung:

Vor gut einem Jahr, am 4. November 2011, wurde die Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ öffentlich bekannt. 13 Jahre lang konnte die Neonazigruppe unerkannt zehn Menschen in Deutschland ermorden und weitere durch Bombenanschläge verletzen. Das Tatmotiv: Rassismus. Die rassistischen Morde wurden von der Terrorzelle langfristig geplant und systematisch durchgeführt, obwohl die Sicherheitsdienste die Täter bereits seit Jahren im Blick hatten. Wie konnte das geschehen? weiter lesen...

Gemeinsame Erklärung des ’Forums für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck’ zu dem Aufmarsch rechter Gruppen am 31. März 2012 in Lübeck

Seit 2006 marschieren alljährlich rechtsextreme Gruppierungen, anlässlich der Bombardierung Lübecks durch die Alliierten während des 2. Weltkrieges, in Lübeck auf.  

Der Aufmarsch verläuft in einem sozial heterogenen Wohnviertel, in dem Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammenleben, in dem auch eine islamische Gemeinde ihren Platz hat. 

Das Forum für Migrantinnen und Migranten verfolgt mit Besorgnis, diesen sich jährlich wiederholenden Aufmarsch der Rechten in unserer Stadt, besonders auch im Hinblick auf die rechtsextremistisch motivierten Terrormorde in den letzten Jahren in unserem Land.

Wir begrüßen die breite Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Aktionen, die Beteiligung der Gewerkschaften, der Kommunalpolitik, Vereine, Verbände, Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften, die ein Zeichen dagegen setzen.

Das Forum ist gegen den Aufmarsch der Neonazis in Lübeck und fordert die Politik und Justiz auf, diesen zu verbieten.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Jede und Jeder, unabhängig von Herkunft, weltlicher oder religiöser Weltanschauung, Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung frei leben und sich entfalten kann.

Lübeck, 29.02.2012

Sondersitzung des Forums mit BürgermeisterkandidatInnen am 14.10.11

HL-live.de - Sonntag, der 16. Oktober 2011

Bürgermeister-Kandidaten beim Forum für Migranten

Am Freitag, 14. Oktober 2011, fand eine Sitzung des Migrantenforums mit Bürgermeisterkandidaten statt. Die Bewerber für das Amt des Verwaltungschefs stellten sich und und ihre Position zu Integration dar. Sie betonten einstimmig, dass die Integration ein gesamtgesellschaftliches und bereichsübergreifendes Thema ist.

Die Kandidaten beantworteten die Fragen der Vorstandsmitglieder. Das Integrationskonzept sowie die vorhandene Integrationsstruktur waren zwei Schwerpunkte der Diskussion. Auf die Befürchtung, dass das unter bereiter Beteiligung erarbeitete Integrationskonzept von der Verwaltung blockiert werde, erklärte Bürgermeister Bernd Saxe, dass das Konzept mit einer Stellungnahme der Verwaltung in die Bürgerschaft gehen werde.

 

Presseerklärung: Forumsfest am 17.09.2011

„Multikulti ist absolut gescheitert!“, sagte Kanzlerin Angela Merkel im vergangenen Oktober.

„NEIN, Multikulti ist Realität,“ sagen wir vom Forum für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck, denn 20 % der Lübecker Bevölkerung sind Menschen mit Migrationshintergrund. Weiterlesen...

 

 

 

Presseerklärung des Forums für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck zu dem Anschlag in Norwegen

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Forum für Migrantinnen und Migranten ist entsetzt, über den grausamen Anschlag, der am 22.07.2011 in Norwegen verübt wurde.
Wir verurteilen ausdrücklich diese Tat und unsere Gedanken, sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Weiterlesen...